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25. Juli 2022 | Recyclingrohstoffe

Deutschland exportiert deutlich weniger Kunststoffabfälle

Der internationale Handel mit der Ressource Abfall ist ein wichtiger Baustein der Kreislaufwirtschaft. Gerade der Export von Plastikabfällen wird jedoch immer wieder sehr emotional diskutiert. Ein Blick auf die Fakten: Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) hat Deutschland im Jahr 2021 rund ein Viertel weniger Kunststoffabfälle ins Ausland exportiert als im Jahr zuvor.

Wie das Statistische Bundesamt im Juni 2022 mitteilte, wurden im vergangenen Jahr rund 766 200 Tonnen Kunststoffabfälle (Postconsumer Kunststoffabfälle sowie Abfälle aus Gewerbe – siehe dazu Destatis) aus Deutschland in andere Länder exportiert – 25,2 Prozent weniger als 2020. Gründe sieht die Statistikbehörde unter anderem in Unterbrechungen von Lieferketten durch die Corona-Pandemie sowie Einfuhrbeschränkungen einiger asiatischer Länder. So verbietet zum Beispiel China seit 2018 den Import unsortierter Plastikabfälle. 2021 ging demnach weniger als eine Tonne aus Deutschland nach China – zehn Jahre zuvor war die Volksrepublik mit mehr als 760.000 Tonnen noch größter Abnehmer von Kunststoffabfällen aus Deutschland.

Insgesamt, so Destatis, habe sich die Menge der aus Deutschland exportierten Kunststoffabfälle im Zehn-Jahres-Vergleich nahezu halbiert. Im EU-Vergleich exportierte Deutschland im Jahr 2021 nach wie vor die meisten Kunststoffabfälle; gleichzeitig wurden jedoch auch erhebliche Mengen aus anderen Ländern eingeführt. Ein Großteil der insgesamt 476.200 Tonnen kam aus den Niederlanden (15 %), Polen (14 %) und der Schweiz (13 %). 

Wichtiger Beitrag zum Klimaschutz

Der Umgang mit Kunststoffabfällen beschäftigt die Öffentlichkeit – angesichts von Plastikstrudeln in den Weltmeeren und Mikroplastik in Lebewesen wird der globale Handlungsdruck mehr als deutlich. Fakt ist aber auch: Kunststoffe schützen natürliche Ressourcen – zum Beispiel als Verpackungsmaterial für Lebensmittel oder im CO2-sparenden Leichtbau. Und für den Umgang mit Plastikabfällen gelten in Deutschland und der EU zunehmend strenge gesetzliche Vorgaben. So ist der grenzüberschreitende Handel unter anderem durch die EU-Abfallverbringungsverordnung geregelt – und kann in diesem Rahmen einen wichtigen Beitrag zur Entlastung der Umwelt leisten. Denn gebrauchte Kunststoffe sind wertvolle Rohstoffe; ihr fachgerechtes Recycling schont das Klima und natürliche Ressourcen. So hat etwa das Fraunhofer-Institut UMSICHT errechnet: Der Einsatz des Recyclingkunststoffs Procyclen von Interzero spart im Vergleich zu Primärkunststoffen pro Tonne durchschnittlich 21.199 kWh Energie ­– das entspricht 14.133 Waschladungen. Eine aktuelle Ökobilanz der dualen Systeme, die von der Initiative „Mülltrennung wirkt“ gemeinsam mit dem Öko-Institut vorgelegt wurde, zeigt: Allein durch die Sammlung, Erfassung und Verwertung gebrauchter Verpackungen sparen die dualen Systeme in Deutschland jährlich 1,95 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente ein. Ein unverzichtbarer Beitrag, um die deutschen und europäischen Klimaschutzziele zu erreichen. Dieser Verpackungsabfall wird zu 98 Prozent in Deutschland und Europa verwertet.

Vollzug der bestehenden gesetzlichen Regeln verbessern 

„Eine geschlossene und nachhaltige Kreislaufwirtschaft kann ohne den grenzüberschreitenden Handel mit der Ressource Abfall nicht erreicht werden“, heißt es in der BDE-Publikation „Warum Abfallexporte und -importe unverzichtbar sind“. Um Ökodumping und Ressourcenverluste durch illegale Machenschaften zu verhindern, seien bessere Kontrollen notwendig.

Aber auch die Unternehmen sind hier in der Pflicht, Handelspartner im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu kontrollieren. Auch der bewusste Verzicht auf den Export an bestimmt Partner oder in bestimmte Länder kann ein Mittel für Unternehmen sein, eigene Prinzipen zu wahren und Illegales auszuschließen

Es ist eine existentiell Frage: Das achtlose Wegwerfen von Plastik muss dringend bekämpft werden; ein wichtiger Hebel ist neben der Umsetzung geltenden Rechts die Schaffung von Sammel- und Recyclinginfrastrukturen – in  Ländern und Regionen, wo es sie noch nicht gibt.

(Karin Thissen)

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(Foto: ALBAGroup)

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