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11. Mai 2022 | Plastics Europe legt aktuellen Report zur Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe vor

Kunststoffindustrie will mehr Kreislauffähigkeit erreichen

Wo steht die europäische Kunststoffindustrie beim Umstieg auf eine zirkuläre, klimaneutrale Produktion? Aktuelle Daten und Fakten liefert der Report „Circular Economy for Plastics – A European Overview“ von Plastics Europe. Der europäische Verband der Kunststofferzeuger hat zwei Jahre nach dem ersten Bericht erneut die Kunststoffströme in den europäischen Mitgliedstaaten sowie in Norwegen, der Schweiz und Großbritannien (EU 27+3) analysiert. Im Mittelpunkt stehen die Produktion, der Verbrauch und das Recycling von Kunststoffen sowie der Einsatz von Rezyklaten in Europa im Jahr 2020.

Die Transformation der Kunststoffindustrie ist in vollem Gange – bis zum Ziel einer klimaneutralen Kreislaufwirtschaft ist es allerdings noch ein weiter Weg. So lautet zusammengefasst das Fazit des Anfang Mai veröffentlichten Reports „Circular Economy for Plastics – A European Overview“. Positiv bewerten die Autoren, dass sich die Menge an Kunststoffabfällen, die im Jahr 2020 europaweit einem Recycling zugeführt wurden, gegenüber 2016 mehr als verdoppelt hat. Im gleichen Zeitraum ging die Menge, die auf Deponien entsorgt werden musste, um 50 Prozent zurück. Europaweit ist die Recyclingquote damit auf 35 Prozent angestiegen. Die Kehrseite: Noch immer landen 65 Prozent der Kunststoffabfälle auf Deponien oder in Verbrennungsanlagen. Spitzenreiter bei der Verwertung von Kunststoffabfällen sind die Niederlande (45 Prozent), gefolgt von Norwegen und Spanien. Deutschland rangiert auf Platz 4 mit einer werkstofflichen Recyclingquote von 42 Prozent, beim Recycling von Kunststoffverpackungsabfällen liegt Deutschland sogar auf Platz 2.

Post-Consumer-Kunststoffe im Fokus

Besonderes Augenmerk legt die Studie auf die Post-Consumer-Abfallströme. Das sind Materialien, die von Haushalten oder gewerblichen, industriellen und institutionellen Einrichtungen in ihrer Rolle als Endverbraucher erzeugt werden. Schätzungen zufolge wurden 2020 in der EU 27+3 rund 29,5 Millionen Tonnen Post-Consumer-Kunststoffabfälle gesammelt. Gegenüber 2018 deutlich erhöht hat sich der Anteil der recycelten Kunststoffe, die in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden konnten. 2020 gelang es, rund 4,6 Millionen Tonnen Post-Consumer-Recyclingkunststoffe (PCR) zur Herstellung neuer Produkte einzusetzen – ein Zuwachs von 15 Prozent. Ein Schlüsselfaktor dabei ist aus Sicht der Autoren die Getrenntsammlung. Werden Kunststoffabfälle separat erfasst, ist die Rezyklateinsatzquote um 13-mal höher als bei gemischten Sammelsystemen.

Die größte Fraktion unter den Post-Consumer- Kunststoffabfällen bilden mit rund 60 Prozent die Verpackungsabfälle. Dem Bericht zufolge liegt in diesem Bereich die europaweite Recyclingquote bei 46 Prozent (entsprechend der bisherigen Berechnungsmethode der Richtlinie über Verpackungen und Verpackungsabfälle) – gegenüber 42 Prozent im Jahr 2018. Die Menge an Post-Consumer-Rezyklaten, die erneut in Kunststoff-Verpackungen eingesetzt wurden, ist zwischen 2018 bis 2020 um 43 Prozent gestiegen.

Erfolgsformel: Werkstoffliches plus chemisches Recycling

Der Report zeigt: Recyclingkunststoffe werden derzeit ganz überwiegend in werkstofflichen Verfahren gewonnen. Daneben hat die Industrie inzwischen auch verschiedene chemische Recyclingtechnologien entwickelt. Aus Sicht von Plastics Europe sind diese Technologien unverzichtbar, um das selbst gesteckte Ziel zu erreichen, bis 2025 in Europa jährlich zehn Millionen Tonnen recycelter Kunststoffe bei der Herstellung neuer Produkte einzusetzen. Durch hohe Investitionen soll der Systemwechsel zu einer klimaneutralen Kreislaufwirtschaft beschleunigt werden. So planen die europäischen Kunststoffhersteller, bis 2025 insgesamt 2,6 Milliarden Euro und bis 2030 7,2 Milliarden Euro in das chemische Recycling zu investieren. Gleichzeitig setzen sie sich dafür ein, die Sammel-, Sortier- und Recyclingtechnologien zu verbessern, um eine höhere Qualität und Menge an recycelten Kunststoffen zu erhalten. Virginia Janssens, Managing Director von Plastics Europe, bringt es auf den Punkt: „Unsere Industrie erkennt an, dass ein schnellerer Systemwandel erforderlich ist, um mehr Kreislauffähigkeit zu erreichen – insbesondere da die Kreislaufwirtschaft selbst der wirksamste Hebel für eine kurz- und mittelfristige Reduzierung der Emissionen ist.“ (Silvia Brauner)

Lesen Sie hier den vollständigen Report

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(Foto: ALBA Group)

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