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7. April 2020 | Corona-Krise

„Entsorger sind mehr denn je auch Rohstofflieferanten“

Die Entsorgungs- und Kreislaufwirtschaft gehört in Deutschland zur systemrelevanten Infrastruktur. Auch wenn sich die Corona-Krise weiter verschärfen sollte: Ein Verzicht auf die Abholung von Abfällen ist für Peter Kurth, den Präsidenten des BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e.V., keine Option. Die Sammel- und Sortierstrukturen müssen nach Ansicht des Verbands unter allen Umständen aufrechterhalten werden – vor allem auch, weil die Industrie auf den kontinuierlichen Zufluss von Recyclingrohstoffen angewiesen ist.

Herr Kurth, welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf die Entsorgungs- und Kreislaufwirtschaft?

Peter Kurth: Wir sind wie praktisch die gesamte Wirtschaft massiv betroffen und haben schnell bemerkt, dass es viele offene Fragen gibt, die wir als Verband für unsere Mitgliedsunternehmen klären müssen. Deshalb sind wir zügig mit einem 8-Punkte-Forderungskatalog auf die politischen Entscheider zugegangen. Dank dieser BDE-Intervention haben die Bundesländer reagiert. Nun gehört die Abfall- und Entsorgungswirtschaft in ganz Deutschland zur systemrelevanten Infrastruktur. Außerdem haben wir uns unter anderem für eine flexiblere Gestaltung der Arbeitszeiten, also Mehr- und Sonntagsarbeit, sowie für die unbürokratische Ermöglichung von Kurzarbeit während der Krise starkgemacht.

Bleiben wir kurz bei der Systemrelevanz. Welchen Vorteil hat die Branche davon?

Peter Kurth: Wir wollen keine Vorteile, sondern die Klarstellung, dass wir als Entsorger auch in dieser Ausnahmesituation mit unserer Arbeit eine für das Land unverzichtbare Leistung erbringen. Ein Elternteil, das in der systemrelevanten Infrastruktur tätig ist, reicht aus, um die Kinder in der Notbetreuung von Schule und Kita unterbringen zu können. Es geht aber nicht nur um Betreuung, sondern auch um die Sicherstellung der Aufgabenerledigung. Wir müssen die Entsorgungsstrukturen aufrechterhalten, auch wenn die Situation schlimmer wird und Mitarbeiter in den Unternehmen etwa in Quarantäne müssen oder bereits erkrankt sind.

Sollte es eine Art „Ranking“ der zu sammelnden Abfallströme geben, falls sich die Corona-Situation verschärft? Muss man Abfallströme bei der Sammlung priorisieren?

Peter Kurth: Grundsätzlich nein. Deshalb haben wir ja unseren Forderungskatalog aufgestellt, weil wir die Sammel- und Sortierstrukturen unter allen Umständen aufrechterhalten wollen.

Aber im Gegensatz zu Bioabfall vergammeln Altpapier und Kunststoffe nicht …

Peter Kurth: Sie werden aber als Recyclingrohstoffe gebraucht. Unsere Unternehmen sind mehr denn je Rohstofflieferanten. Deshalb darf auch beispielsweise nicht auf die Altpapiersammlung verzichtet werden. Die Papierfabriken brauchen den kontinuierlichen Zufluss von Altpapier als Rohstoff. Durch die Lieferungen unserer Unternehmen werden die Produktionsketten geschlossen gehalten. Wenn wir nicht liefern, kann die Produktion zum Erliegen kommen.

Wie ist die Gesamtsituation der Branche?

Peter Kurth: Die aktuellen Herausforderungen sind groß. Die Firmen müssen die Abläufe bei der Entsorgung aufrechterhalten, gleichzeitig aber mit Notfallplänen auf etwaige erkrankte Mitarbeiter oder Personal in Quarantäne reagieren, und die Absteuerungsprobleme nehmen natürlich auch zu. Verzicht auf Abfallabholung ist keine Option. Zudem haben unsere Unternehmen mit branchenspezifischen Herausforderungen zu kämpfen. Das Aufkommen von Gewerbeabfall in Industrie und Handel ist faktisch eingebrochen, weil die industrielle Produktion brachliegt und im Handel die Geschäfte geschlossen sind. Hier gehen unseren Unternehmen aktuell massiv Einnahmen verloren.

Was kann der BDE für seine Mitgliedsunternehmen tun?

Peter Kurth: Wir sehen die Aufgaben des Verbandes derzeit in der Bereitstellung von aktuellen Sachinformationen und in der Durchsetzung berechtigter Forderungen. Informationen müssen komprimiert und praxisnah sein, damit sie einen Mehrwert für Mitgliedsunternehmen haben. Wir wollen den Firmen die Informationen zur Verfügung stellen, mit denen sie schnell und sicher durch den Behördendschungel kommen können, um etwa zügig Zahlungen zu stunden oder finanzielle Leistungen zu erhalten. Es ist verständlich, dass mit drastischen Entscheidungen wie Ausgangsbeschränkungen und Geschäftsschließungen die Ausbreitung des Corona-Virus bekämpft werden soll. Die aber damit einhergegangene Vollbremsung der Wirtschaft ist für die Unternehmen gefährlich, kann Arbeitsplätze kosten und zu Unternehmensinsolvenzen führen. Diese Gefahr müssen wir eindämmen und auch nach Perspektiven suchen, das öffentliche Leben zeitnah wieder anzufahren. (KTH)

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