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25. Mai 2022 | Kreislaufwirtschaft studieren

HTW Berlin: Lernen, in Wertschöpfungskreisläufen zu denken

Kreislaufwirtschaft studieren: An der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin sind die CDie Circular Economy als unternehmensstrategische Chance – ein Thema, das in der Ausbildung von Betriebswirtschaftler*innen zunehmend in den Fokus rückt. Auch die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin hat im BWL-Modul „Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement“ ein entsprechendes Angebot etabliert. In seinen Seminaren sensibilisiert der Jurist, Politik- und Wirtschaftswissenschaftler Dr. Claas Oehlmann die Studierenden für den Business-Case Kreislaufwirtschaft.

Die Kreislaufführung von Wertstoffen kann einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz und zur Versorgung der Industrie mit Rohstoffen leisten – das ist mittlerweile Konsens. Doch wie gelingt es, die Idee der zirkulären Transformation in der Praxis voranzubringen? „Der notwendige Veränderungsprozess wird nur stattfinden, wenn Kreislaufwirtschaft stärker als unternehmensstrategisches Ziel verankert wird“, sagt Dr. Claas Oehlmann, Lehrbeauftragter an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. „Die Entscheider von morgen müssen den ökonomischen Nutzen erkennen und lernen, in Wertschöpfungskreisläufen zu denken. Entsprechend sollte das Thema Circular Economy einen festen Platz in der wirtschaftswissenschaftlichen Ausbildung haben.“

Die HTW Berlin hat den Baustein „Kreislaufwirtschaft“ bereits in ihren Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft integriert – als Angebot für alle Studierenden, die sich für die Vertiefungsrichtung „Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement“ entscheiden. In den Lehrveranstaltungen werden zunächst die Grundfragen diskutiert: Warum ist es notwendig, sich von linearen Wertschöpfungsketten zu verabschieden? Was kann eine zirkuläre Wirtschaftsweise leisten? „Wenn wir die Rohstoffversorgung stabilisieren, das Klima schützen, Lieferketten resilienter gestalten und Wettbewerbsvorteile auf dem globalen Spielfeld erzielen wollen, gibt es zur Kreislaufwirtschaft keine Alternative“, so Oehlmann. Dies sei längst noch nicht allen bewusst. „Der Klimaschutz zum Beispiel ist den Studierenden sehr wichtig, viele wissen aber nicht, dass Recycling ganz konkret zur Einsparung von Treibhausgasemissionen beiträgt.“

Im Mittelpunkt: der ökonomische Nutzen für Unternehmen

Wer die Potenziale der Kreislaufwirtschaft ausschöpfen will, muss sich mit den politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen auseinandersetzen. Dr. Claas Oehlmann, der als Geschäftsführer der im Jahr 2021 gegründeten Initiative Circular Economy des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) tätig ist, kennt die komplexe Thematik bis ins Detail. Vom europäischen Green Deal bis zum aktuellen Koalitionsvertrag der Bundesregierung erhalten die Studierenden einen Überblick über die gesetzlichen Anforderungen – und setzen sich mit den gestiegenen Erwartungen der Verbraucher*innen an nachhaltige und recyclingfähige Produkte auseinander.

Klar im Mittelpunkt steht dabei stets der ökonomische Nutzen der Kreislaufwirtschaft für Unternehmen. „Im betriebswirtschaftlichen Kontext lautet immer die erste Frage: Wo ist unser Business Case, wie profitiert unser Unternehmen?“, so Oehlmann. Besonders wichtig für die Studierenden sei daher der Einblick in die Praxis. Referent*innen aus der Textil-, Verpackungs-, Kunststoff- und Elektroindustrie berichten im Rahmen der Seminare über ihre zirkulären Geschäftsmodelle.

Innovations- und Chancenthema für Unternehmen

Wertstoffkreisläufe schließen, Produkte und Verpackungen von vornherein kreislauffähig gestalten – auch in ihren Semesterarbeiten setzen sich die Studierenden mit der Frage auseinander, wie sich zirkuläre Konzepte in Unternehmen verankern lassen. „Die wirtschaftlichen Vorteile liegen auf der Hand“, sagt Claas Oehlmann. „Beispiel Elektromobilität: Unternehmen, die heute schon die Rückläufe von Altbatterien organisieren und diese wieder als Rohstoffquelle verfügbar machen, können Lieferkettenrisiken vermeiden und klare Wettbewerbsvorteile erzielen.“ Kreislaufwirtschaft schafft neue Möglichkeiten für nachhaltige Wertschöpfung – global genauso wie im direkten Umfeld. „Viele Studierende entwickeln auch Ideen auf lokaler Ebene, etwa für Dienstleistungen im Bereich Produkt-Rücknahme oder Reparatur.“

Egal in welchem Unternehmen und in welcher Position sie nach ihrem Abschluss aktiv werden – von der „Grundausbildung“ in Sachen Kreislaufwirtschaft profitieren die angehenden Wirtschaftswissenschaftler*innen in jedem Fall. „Ziel ist es, die Studierenden in die Lage zu versetzen, ganzheitlicher zu denken“, so Oehlmann. „Mir ist es wichtig, dass sie erkennen: Kreislaufwirtschaft ist eine Chance für Unternehmen – eine Chance für Innovationen und neue Geschäftsmodelle, für mehr Klimaschutz und eine gesicherte Rohstoffversorgung. Letztlich ist es der Weg zu einem nachhaltigen Wachstum, das sich mit dem Schutz unseres Planeten vereinbaren lässt.“ (Karin Thissen)

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(Foto: HTW Berlin)

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