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9. Dezember 2020 | Verfahrenstechnik aktuell

Altholz-Recycling: Hackschnitzel für den Klimaschutz

Der nachwachsende Rohstoff Holz bindet auf natürliche Weise CO2. Je konsequenter Holzprodukte recycelt werden, desto größer ist der Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz. Die ALBA Berlin GmbH bereitet in ihrer Anlage in der Hauptstadt rund 40.000 Tonnen Altholz pro Jahr für die stoffliche und energetische Verwertung auf – und trägt so zu einer nachhaltigen Rohstoffnutzung bei.

Ob Bauholz, Industrieabfälle oder ausgediente Möbelstücke – rund acht Millionen Tonnen Altholz fallen jährlich in Deutschland an. Material, das entweder in Altholzkraftwerken zur Erzeugung von Energie und Wärme verwendet oder zu Spanplatten recycelt wird. Laut Bundesverband der Altholzaufbereiter und -verwerter (BAV e.V.) spart die Substitution fossiler Energieträger und energieintensiver Materialien pro Jahr rund 66 Millionen Tonnen CO2-Emissionen ein.

Die Holzqualität bestimmt den Verwertungsweg

Dazu trägt auch die ALBA Berlin GmbH mit ihrer Arbeit bei: Rund 40.000 Tonnen Altholz im Jahr verarbeitet die unternehmenseigene Anlage im Berliner Stadtteil Lichtenberg. „Über die Art der Verwertung entscheidet die Ausgangsqualität des Materials“, erläutert Anlagenleiter Sebastian Grundmann. „Wir richten uns dabei genau nach den Vorgaben der Altholzverordnung.“ Je nachdem, wie stark die Holzabfälle etwa durch Holzschutzmittel, Lacke oder Beschichtungen mit Schadstoffen belastet sind, werden sie in die Altholzkategorien A I bis A IV eingestuft. Für die Herstellung neuer Holzwerkstoffe wie Span- oder Faserplatten sind nur die Kategorien A I und A II zugelassen. „Hier liegt auch unser Schwerpunkt“, sagt Sebastian Grundmann. „Wir erhalten viel naturbelassenes Holz, etwa Industrieverpackungen, Obstkisten oder Paletten. Aber auch Massivholztische, Dielen oder Innentüren eignen sich gut für die stoffliche Verwertung.“

Aufbereitung in der Hammermühle

Auf dem Außengelände der ALBA Berlin GmbH wird das angelieferte Altholz zunächst vorsortiert und nach Kategorien getrennt gelagert. Ein Radlader bringt das Material an die Aufbereitungshalle, wo es durch eine Rüttelrinne vereinzelt wird und anschließend eine Sichtkontrolle durchläuft. „Die Kollegen prüfen hier noch einmal genau, ob das Holz unseren Produktionsparametern entspricht und entfernen von Hand mögliche Störstoffe wie größere Metallteile, Papier und Folien.“

Die Hauptarbeit übernimmt dann die so genannte Hammermühle. Robuste, mit Schnellläufer-Motoren ausgestattete Schredder-Aggregate zerschlagen das Altholz in marktgerechte, maximal 10 cm große Stücke. Der entstehende Staub wird abgesaugt, gleichzeitig überwacht eine automatische Löschanlage den Prozess, bei dem durch kleine Metallteile auch schon mal Funken sprühen können. Der Nagelschrott wird im letzten Schritt von einem Magnetabscheider herausgezogen und geht zum Recycling an das Schwesterunternehmen ALBA Metall. „Kreislaufwirtschaft – das heißt bei uns Verwertung zu 100 Prozent“, sagt Sebastian Grundmann.

Die fertigen Hackschnitzel werden schließlich von den Spanplatten-Fabriken abgeholt und dort noch einmal nach Bedarf zerkleinert. Um sicherzustellen, dass die Qualität stimmt und alle Schadstoffgrenzwerte eingehalten werden, wird das Material sowohl durch speziell geschulte Mitarbeiter der ALBA Berlin als auch durch die Abnehmer regelmäßig überprüft. „Einmal im Quartal finden zusätzlich Kontrollen durch externe Labore statt; unsere Kunden sind also in puncto Qualität und Umweltschutz immer auf der sicheren Seite“, so Sebastian Grundmann.

Mehr Wertschätzung für den Rohstoff Holz

Rund 70 Prozent der angelieferten Althölzer gelangen bei der ALBA Berlin GmbH als Recyclingrohstoff zurück in den Produktkreislauf. Damit liegt das Unternehmen weit über dem Durchschnitt: Deutschlandweit wird lediglich rund ein Drittel des Materials stofflich recycelt. Um diesen Anteil weiter zu erhöhen, forscht zum Beispiel das Fraunhofer-Institut für Holzforschung WKI an innovativen Verfahren, um auch Anteile der Altholz-Kategorien III und IV für ein zweites Produktleben nutzbar zu machen. So wollen die Wissenschaftler etwa ein Schnellerkennungsverfahren auf Basis der Nahinfrarot-Technologie (NIR) entwickeln, das aufwendige Laboranalysen zumindest zum Teil ersetzt. „Im Sinne einer nachhaltigen Rohstoffnutzung muss es auf jeden Fall unser Ziel sein, den Anteil des stofflichen Altholz-Recyclings zu erhöhen“, sagt Sebastian Grundmann. Herausforderungen liegen nach seiner Einschätzung jedoch in den niedrigen Frischholz-Preisen – und im nachlässigen Umgang mit Holzabfällen, zum Beispiel auf Baustellen. Obwohl der Gesetzgebar eine separate Erfassung vorschreibt, landet hochwertiges Altholz bis heute allzu oft im Baumischabfall oder im Gewerbeabfall. „Hier würde ich mir ein stärkeres Bewusstsein und insgesamt mehr Wertschätzung für den Rohstoff Holz wünschen“, sagt der Recycling-Profi. „Zum Glück betreibt die ALBA Berlin gleich nebenan auch eine Baumischabfall-Anlage, wo wir gute Hölzer aussortieren und vor der thermischen Verwertung retten können.“ (KTH)

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(Foto: ALBA Group)

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