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18. Februar 2021 | Verfahrenstechnik aktuell

Recycling von Einweg-Pfandgebinden: Jede Flasche zählt!

Eine wichtige Dienstleistung für den Handel – und ein wertvoller Beitrag zur Kreislaufwirtschaft: Das Pfandzählzentrum der INTERSEROH Pfand-System GmbH in Oberhausen sorgt dafür, dass Pfandgelder exakt verrechnet werden können. Mithilfe moderner Technik werden gebrauchte Einweg-Kunststoffflaschen und Getränkedosen hier Stück für Stück erfasst, sortiert und zu marktfähigen Recyclingrohstoffen für die Industrie verarbeitet.

Es ist beschlossene Sache: Ab 2022 sollen Einweggetränkeflaschen aus Kunststoff grundsätzlich pfandpflichtig sein; das gilt auch für Frucht- und Gemüsesäfte, die bislang von der Einweg-Pfandpflicht ausgenommen waren. Ab 2024 fallen laut dem neuen Verpackungsgesetz zudem die Ausnahmen für Milcherzeugnisse weg. Mit den neuen Regelungen will die Bundesregierung das Recycling stärken – dies setzt allerdings voraus, dass auch die Rücknahme und Erfassung der Pfandgebinde einwandfrei funktionieren. Mit leistungsstarken Pfandzählzentren unterstützt Interseroh den Handel dabei, die anfallenden Mengen zu bewältigen. Allein am Standort Oberhausen können pro Schicht rund 110.000 Gebinde geprüft, gezählt und für das stoffliche Recycling vorbereitet werden.

Eindeutige Zuordnung der Pfandgebinde

„Viele Supermärkte und Discounter verfügen mittlerweile über eigene Rücknahmeautomaten für Einweg-Pfandgebinde. Händler*innen, auf die das nicht zutrifft, bringen ihr gesammeltes Leergut zu uns“, erklärt der Leiter des Pfandzählzentrums Uwe Lauf. In der Anlage, die von der REPASACK GmbH im Auftrag der INTERSEROH Pfand-System GmbH betrieben wird, müssen sämtliche Abläufe perfekt ineinandergreifen – schließlich soll die „Ware“ innerhalb von 48 Stunden nach Anlieferung verarbeitet sein. Bis zu 200 große Säcke voller leerer Plastikflaschen und Getränkedosen laden die Lkw auf dem Betriebsgelände ab. „Für die Sammlung stellen wir unseren Kund*innen spezielle Säcke und Verschlussbänder – so genannte Talons – zur Verfügung. Darauf befindet sich eine Identifikationsnummer, die im Laufe des Prozesses an verschiedenen Stationen eingescannt wird. So können wir eine lückenlose Dokumentation gewährleisten und die pfandpflichtigen Gebinde eindeutig zuordnen“, erklärt Uwe Lauf.

Sicherheit großgeschrieben

Sobald die Ampel der Zählmaschine auf „Grün“ steht, kann es losgehen. Die Mitarbeiter*innen leeren die Säcke in eine Schütte, eine sogenannte Mitnehmer-Kette vereinzelt die Gebinde und schleust sie hintereinander durch eine Leseeinheit. Den acht ringförmig angeordneten Kameras entgeht nichts: Sie erfassen den Barcode, erkennen, ob es sich um bunte oder transparente PET-Flaschen, Aluminium-, Weißblechdosen oder Glasflaschen handelt, und geben alle Informationen an das IT-System weiter. Mithilfe von ultraviolettem Licht wird zudem das Sicherheitskennzeichen der DPG Deutsche Pfandsystem GmbH überprüft – zum Schutz vor Pfandbetrug.

Sollte ein Gebinde im ersten Schritt nicht erfasst werden, scannen die Mitarbeiter*innen es per Hand. „Hier geht es schließlich um Geld – da erwartet der Handel zu Recht ein hohes Maß an Genauigkeit und Sicherheit“, sagt Uwe Lauf. „Als DGP-zertifiziertes Pfandzählzentrum müssen wir jedes Jahr nachweisen, dass unsere Anlage eine bestimmte Fehlerquote nicht überschreitet. Lediglich wenn der Barcode oder die Banderole fehlt, können wir das Gebinde nicht erfassen – und der Pfandbetrag ist für das Handelsunternehmen verloren.“

Hochwertige Recyclingrohstoff

Haben Plastikflasche, Dose & Co. die Leseeinheit hinter sich gelassen, fahren sie weiter auf die Sortierstrecke. Computergesteuerte Luftdruckdüsen schießen die Verpackungen vom Band in verschiedene Pressen und Crusher – fein säuberlich getrennt nach PET-transparent, PET-bunt, Aluminium, Weißblech und Glas. Zu handlichen „Briketts“ gepresst, landen die Recyclingrohstoffe aus Kunststoff und Metall schließlich in großen Auffangbehältern, werden in Container abgefüllt – und sind bereit für einen erneuten Einsatz in der Industrie.

„Die Technik ist ausgereift“, sagt Uwe Lauf. „Dennoch können wir durch die Erfahrung unserer Mitarbeiter*innen die Produktivität weiter steigern.“ Seine Anlage verfügt über zwei Linien mit einem Durchsatz von jeweils 6.000 bis 7.000 Gebinden pro Stunde. Auch mit Blick auf die neuen Einwegpfand-Regelungen ab 2022 seien ausreichend Kapazitäten vorhanden. Für eine gut funktionierende, klima- und ressourcen-schonende Kreislaufwirtschaft sei die Arbeit des Pfandzählzentrums ein kleiner, aber wichtiger Baustein, findet Uwe Lauf: „Jede Flasche zählt. Denn alles, was bei uns durchläuft, landet wieder im Stoffkreislauf.“ (Karin Thissen)

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(Foto: ALBA Group)

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