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8. Dezember 2022 | Nachhaltigkeitsporträt: REHAU Gruppe

„Zirkuläre Wirtschaft funktioniert nur im Verbund“

Als Familienunternehmen hat die REHAU Gruppe traditionell die Zukunft im Blick. Zu den nachhaltigen Leitprinzipien des Kunststoff-Spezialisten zählt nicht zuletzt der Ausbau der Kreislaufwirtschaft. Was beim Fensterrecycling bereits auf hohem Niveau funktioniert, wünscht sich Andreas Jenne, Leiter Nachhaltigkeit bei REHAU, auch für andere Bereiche: „Wir brauchen einen Bewusstseinswandel. Alle Beteiligten der industriellen Prozessketten müssen lernen, stärker in Kreisläufen zu denken – und gemeinsam an neuen Lösungen arbeiten.“

Generationen von Autofahrer*innen hielten sich gern daran fest: Die Halteschlaufe im VW Käfer war in den 1950er Jahren eines der ersten Kunststoffprodukte von REHAU – und blieb über Jahrzehnte fester Bestandteil des deutschen Kult-Mobils. Mittlerweile zählt das in Oberfranken gegründete und weltweit tätige Unternehmen zu den führenden Anbietern polymerbasierter Lösungen im Bau-, Automobil-, Medizin- und Industriebereich und beschäftigt mehr als 20.000 Mitarbeitende. Zu den Grundlagen des Erfolgs zählt heute wie damals eine klare Werteorientierung: „Nachhaltigkeit ist ein integraler Bestandteil unserer Unternehmensstrategie“, sagt Andreas Jenne, Leiter Nachhaltigkeit bei REHAU Industries. „Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen, langlebige und innovative Produkte sowie nachhaltige Investitionen sind Teil unserer DNA.“ Unter anderem ist das Unternehmen Teil der Initiative „50 Sustainability & Climate Leaders“ und bekennt sich zu den Prinzipien des UN Global Compact. Zu den wesentlichen Schritten auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft zählt für REHAU neben einer klimaneutralen Energieversorgung und der Förderung der Vielfalt insbesondere auch der Ausbau der Kreislaufwirtschaft.

Fensterrecycling: Gemeinschaftsprojekt mit Weitblick

Ein konkretes Beispiel ist die Sammlung und Verwertung von Altfenstern – hier setzt das Unternehmen branchenweit Maßstäbe. „Ausgediente PVC-Fenster sind eine wertvolle Ressource. Wir haben in den letzten zehn Jahren ein europaweites Netzwerk aus Kunden, Marktbegleitern und Verbänden aufgebaut, um die Rohstoffe zurück in den Kreislauf zu führen“, erläutert Andreas Jenne. Die alten Fensterprofile – zum Beispiel aus Sanierungsprojekten der Wohnungswirtschaft – bereitet REHAU an Standorten in England, Deutschland, Polen und Frankreich zu hochwertigem Recycling-Granulat auf. Ein eigenes Extrusionsverfahren ermöglicht die Herstellung neuer Fensterprofile, die im Inneren aus Recyclingmaterial bestehen. „Rund 55 Prozent der gesamten, weltweit produzierten REHAU Profilmenge beinhalten heute bereits einen Recyclat-Anteil von 40-75 Prozent. Und diesen Anteil wollen wir immer weiter erhöhen.“ 2021 hat das Unternehmen nach eigenen Angaben rund 70.000 Tonnen Post-Industrial und Post-Consumer-Material aufbereitet – und durch das Fensterrecycling über 92.000 Tonnen CO2 eingespart.

Kooperationsbereitschaft stärkt den Kreislauf

Urban Mining im großen Stil: Das Erfolgsmodell Fensterrecycling will REHAU künftig auf weitere Regionen auch außerhalb Europas übertragen. „Außerdem würden wir uns wünschen, dass sich auch in anderen Branchen die Beteiligten an einen Tisch setzen, um gemeinsam Kreisläufe zu schließen. Von der Organisation der Rücknahmesysteme bis zur Bereitstellung von Recyclingrohstoffen in den geforderten Qualitäten und Spezifikationen – erfolgreiche Kreislaufwirtschaft kann nur im Verbund funktionieren. Das ist ein Grundprinzip der zirkulären Wirtschaft: Damit es funktioniert, müssen wir den ganzen Kreislauf im Blick haben und partnerschaftlich zusammenarbeiten.“

Rezyklateinsatz in der Bauwirtschaft

Tatsächlich kommt am Thema Kreislaufwirtschaft niemand mehr vorbei. Vor dem Hintergrund von Green Deal und Circular Action Plan wächst der Druck auf die Wirtschaft, viele Ausschreibungen zielen verstärkt auf nachhaltige Angebote. „Auch die Bauindustrie öffnet sich für den Einsatz von Recyclingmaterialien“, beobachtet Andreas Jenne. So soll in Deutschland künftig ein REHAU-Kanalrohr aus Polypropylen zum Einsatz kommen, dessen Kern aus recyceltem PP besteht. „Es gibt viele Einzelprojekte. Gerade auch in der kleinteiligen Baubranche geht es jedoch um einen systemischen Ansatz“, betont der Nachhaltigkeitsexperte. „Um das Recycling voranzutreiben, brauchen wir innovative Return-Konzepte, ein gemeinschaftlich organisiertes Sammelsystem für Baumaterialien.“ Für die Rücknahme der REHAU-Transportverpackungen, die an Baustellen zum Teil in großen Mengen anfallen, ist zumindest schon einmal flächendeckend gesorgt: Um die Entsorgung und das Recycling kümmert sich der Kreislauf-Dienstleister Interzero.

Resilienz-Faktor Recycling

Ob Produkte oder Verpackungen: „Die Antwort auf begrenzte Ressourcen und die Pflicht zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks von Produkten kann dauerhaft nur in der Kreislaufwirtschaft liegen“, ist Andreas Jenne überzeugt. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Krisensituation sieht er im Recycling einen wichtigen Resilienz-Faktor: „Im Rezyklat steckt weniger Energie als im Frischmaterial. Wenn Energie teuer ist, wird Recyclingmaterial zur wirtschaftlicheren Alternative. Außerdem bieten Recyclingrohstoffe als eher lokale Rohstoffquelle die Möglichkeit, Lieferketten zu diversifizieren. Für uns steht fest: Ohne Kreislaufwirtschaft geht es nicht. Dazu werden wir externe Partnerschaften, Netzwerke und eigene Services weiter ausbauen.“ (Karin Thissen)

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