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28. April 2022 | Design for Recycling

Innovative Papierverpackungen: Recyclingfähigkeit ist Trumpf

Die Erwartungen sind hoch: Lebensmittelverpackungen auf Papierbasis sollen das Produkt frisch halten – und zugleich die Umwelt schonen. Gängige Verbundverpackungen mit Barriereschichten aus Kunststoff und Aluminium lassen sich allerdings nicht sehr gut recyceln. Die Industrie arbeitet daher an neuen, kreislauffähigen Lösungen. Ein Beispiel liefert der Verpackungshersteller Amcor mit einer wiederverwertbaren Papierverpackung für Schokolade. Was macht das Unternehmen anders? recyclingnews hat bei Noemi Bertolino, Vice President R&D EMEA, nachgefragt.

Stichwort Verpackungsdesign: Aus welchen Bestandteilen setzt sich die wiederverwertbare Papierverpackungen von Amcor zusammen? Wie erreichen Sie die Barrierewirkung zum Schutz des verpackten Produkts?

Noemi Bertolino: Das Papier für die Verpackungen beziehen wir aus FSC®-zertifizierten Wäldern, um einen verantwortungsvollen Umgang mit den erneuerbaren Ressourcen zu gewährleisten. Die hochleistungsfähige Barriere- und Versiegelungsschicht ist frei von Polyvinylidenchlorid (PVDC) und sorgt für frische Produkte. Dabei ist die Barrierewirkung mit der von metallisierten OPP-Lösungen (Kunststoff-Folien) vergleichbar.

Papierverbundstoffe gelten als umweltschädlich und sind nicht sehr gut recycelbar. Was macht Ihr Produkt anders?

Noemi Bertolino: Das Risiko bei vielen Arten von Verbundverpackungen besteht darin, dass der Materialmix das Recycling erschwert. Unser Verpackungsentwicklungsteam war sich dieser Problematik bei der Entwicklung von LifeSpan® Performance Paper sehr bewusst. Wir wollten bei der Einführung dieses Produkts sicherstellen, dass es in der Praxis recycelbar ist.

Bei Papier besteht die Herausforderung darin, dass es ein poröses Material ist und für sich genommen nur sehr wenig Barrierewirkung hat oder Fettbeständigkeit bietet. Unser Team musste also eine Methode entwickeln, um eine Barriere hinzuzufügen, die das Produkt im Inneren schützt, ohne die Recyclingfähigkeit des Papiers zu beeinträchtigen.

Das Ergebnis ihrer Entwicklung und Tests ist eine Verpackung, die zu mindestens 80 Prozent aus Papierfasern besteht und eine vergleichbare Barrierewirkung aufweist wie Standardkunststoffverpackungen für Snacks und Süßwaren. Recyclingtests von Dritten zeigen, dass über 80 Prozent des Materials im Recyclingprozess wiedergewonnen werden können. Das Papier kann in den meisten Papierströmen der Welt wiederverwertet werden.

Amcor hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2025 alle seine Verpackungen recycelbar oder wiederverwendbar zu gestalten. Was versteht Amcor unter „Wiederverwendbarkeit“ bei Papierverpackungen?

Noemi Bertolino: LifeSpan® Performance Paper ist nicht wiederverwendbar, wenn man dafür die Standarddefinition einer wiederverwendbaren Verpackung als Maßstab nimmt, die gewaschen und wieder befüllt wird, ohne recycelt oder umgewandelt zu werden.

Wie schneiden die recycelbaren Papierverpackungen von Amcor in der aktuellen Ökobilanz ab?

Noemi Bertolino: Betrachtet man die heutige europäische Recyclinglandschaft, so ist der CO2-Fußabdruck von LifeSpan® Performance Paper im Vergleich zu einer typischen Kunststoffverpackung für eine Schokoladentafel oft geringer. Wenn wir von einem Szenario ausgehen, bei dem die LifeSpan® Performance Paper-Verpackung recycelt und die Kunststoffverpackung zur Energierückgewinnung verbrannt wird, ist der Kohlenstoff-Fußabdruck der LifeSpan® Performance Paper-Verpackung etwa 20 Prozent geringer. Der Punkt, an dem Papier in Bezug auf den Lebenszyklus nicht so gut abschneidet wie Kunststoff, ist der Wasserverbrauch. Bei der Papierherstellung wird mehr Wasser verbraucht. Wir sind der festen Überzeugung, dass bei der Auswahl von Verpackungen eine ganzheitliche Betrachtung des Lebenszyklus erforderlich ist. Deshalb bieten wir unseren Kunden unseren vom Carbon Trust zertifizierten ASSET-Ökobilanzservice an. ASSET kann unseren Kunden helfen, verschiedene Verpackungsoptionen zu vergleichen und die Leistung jeder Verpackung anhand von sechs Umweltindikatoren zu verstehen.

(Martin Schröder / Karin Thissen)

  1. EU-Kommission will nachhaltige Produkte zur Norm machen
  2. „Made for Recycling“ – Verpackungsanalyse von Interseroh jetzt auch für den internationalen Markt
  3. Wie lässt sich der Rezyklateinsatz steigern?

(Foto: Amcor)

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