App-Download

Die recyclingnews-App gibt es zum kostenlosen Download im iOS-App-Store und im Google-Play-Store. So verpassen Sie nichts mehr.

     

Newsletter bestellen

Felder mit einem * müssen ausgefüllt werden

Formular zur Anmeldung zum Hauptnewsletter (MG)

Formular zur Anmeldung zum Hauptnewsletter (MG)

Formular zur Anmeldung zum Hauptnewsletter (MG)

Formular zur Anmeldung zum Hauptnewsletter (MG)

Formular zur Anmeldung zum Hauptnewsletter (MG)

Formular zur Anmeldung zum Hauptnewsletter (MG)

Formular zur Anmeldung zum Hauptnewsletter (MG)

Formular zur Anmeldung zum Hauptnewsletter (MG)

Formular zur Anmeldung zum Hauptnewsletter (MG)

Formular zur Anmeldung zum Hauptnewsletter (MG)

Formular zur Anmeldung zum Hauptnewsletter (MG)

Formular zur Anmeldung zum Hauptnewsletter (MG)

Formular zur Anmeldung zum Hauptnewsletter (MG)

Formular zur Anmeldung zum Hauptnewsletter (MG)

Formular zur Anmeldung zum Hauptnewsletter (MG)

Formular zur Anmeldung zum Hauptnewsletter (MG)

Formular zur Anmeldung zum Hauptnewsletter (MG)

Formular zur Anmeldung zum Hauptnewsletter (MG)

an diese Email werden Emails verschickt (MG)

an diese Email werden Emails verschickt (MG)

Formular zur Anmeldung zum Hauptnewsletter (MG)

Formular zur Anmeldung zum Hauptnewsletter (MG)

Hiermit erkläre ich mich mit den Datenschutzbestimmungen der recyclingnews einverstanden.

Hiermit erkläre ich mich mit den Datenschutzbestimmungen der recyclingnews einverstanden.

 

Newsletter abbestellen

Hier können Sie den Newsletter abbestellen. Geben Sie dafür bitte die E-Mail-Adresse ein, mit der Sie bisher als Empfänger registriert waren.

an diese Email werden Emails verschickt (MG)

an diese Email werden Emails verschickt (MG)

2. Dezember 2021 | Zahl des Monats Dezember 2021

5,8 Mio. t Verpackungen aus dem privaten Verbrauch recycelt

Verpackungsrecycling im Aufwind: 2020 wurden über sämtliche Materialfraktionen hinweg rund 5,8 Millionen Tonnen Verpackungen aus haushaltsnahen Sammlungen verwertet – 8,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Die für die Sammlung, Sortierung und Verwertung gebrauchter Verkaufsverpackungen zuständigen dualen Systeme haben damit die gesetzlich vorgegebenen Recyclingquoten sogar übertroffen. Beispiel Kunststoffe: Rund 61 Prozent aller Verpackungen aus dem Gelben Sack und der Gelben Tonne wurden werkstofflich verwertet – 2,1 Prozentpunkte mehr vom Gesetzgeber gefordert. Das geht aus dem Jahresbericht 2020 der Zentralen Stelle Verpackungsregister (ZSVR) hervor. Die ZSVR erfasst jährlich die Mengenströme der dualen Systeme.

Die verbesserte Vewertungsbilanz ist laut ZSVR-Jahresbericht vor allem auf Fortschritte bei recyclinggerecht gestalteten Packmaterialien zurückzuführen. Insbesondere der Mindeststandard zur Bemessung des recyclinggerechten Designs habe als Innovationstreiber gewirkt. Mittlerweile gebe es eine Vielzahl von kreislauffähigen Verpackungen, die gleichzeitig hohen Produktschutz bieten. Nach Angaben der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen würden weniger als drei Prozent der Kunststoffverpackungen aus Gelber Tonne und Gelbem Sack nach außerhalb Europas exportiert. Entschieden widerspricht das Umweltbundesamt (UBA), dem die ZSVR untersteht, auch einem weiteren verbreiteten Vorurteil: „Dem Märchen, es werde sowieso alles verbrannt, was in Gelber Tonne oder Gelbem Sack lande, kann ich in aller Deutlichkeit widersprechen“, so Lilian Busse, UBA-Vizepräsidentin bei der Vorstellung des Jahresberichts. Bis zu einer echten Kreislaufwirtschaft im Bereich Verpackungen sei es dennoch ein weiter Weg. Hersteller dürften nicht nachlassen, ihre Verpackungen weiter systematisch ökologisch zu optimieren.

Eine Möglichkeit, Verpackungen auf ihre Recyclingfähigkeit zu überprüfen, bietet die wissenschaftliche Bewertungsmethode „Made for Recycling“. Vom Umweltdienstleister Interseroh gemeinsam mit dem bifa Umweltinstitut entwickelt und vom Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV bestätigt, hat sich „Made for Recycling“ als anerkannter Standard für recyclingfähige Verpackungen etabliert. Bis heute wurden mehr als 1.600 Verpackungsanalysen nach den Bewertungskriterien durchgeführt, die den Vorgaben des ZSVR-Mindeststandards entsprechen. Auf der Basis der Prüfergebnisse können Unternehmen ihre Verpackungen gezielt optimieren – eine wichtige Voraussetzung für die Erreichung der weiter steigenden Recyclingquoten.

Im kommenden Jahr werden die gesetzlichen Recyclingquoten für alle Verpackungsmaterialien angehoben – zwischen 5 Prozent bei Kunststoffen bis zu 15 Prozent bei sonstigen Verbundverpackungen. Um diese Ziele zu erreichen, müssen nicht nur Handel und Industrie, sondern auch die Verbaucher*innen mitspielen. Hier setzt die Initiative „Mülltrennung wirkt“ an, die im März 2020 von den dualen Systemen ins Leben gerufen wurde. Mit bundesweiten Aktionen und Kampagnen werden Verbraucher*innen darüber informiert, wie sie Verpackungen und Restmüll richtig trennen und damit einen aktiven Beitrag zum Ressourcen- und Klimaschutz leisten. Künftig will die Initiative ihre Anstrengungen forcieren, um verstärkt auch jüngere Zielgruppen zum Mitmachen zu motivieren. So sollen die Sammelmengen und vor allem auch die Qualität der Verpackungsabfälle für die Sortierung und Verwertung weiter deutlich verbessert werden. (Silvia Brauner)

Verwandte Artikel

  1. 227.000 Unternehmen beteiligen sich an dualen Systemen
  2. „Wir zünden eine neue Stufe des Verpackungsrecyclings“
  3. „Made for Recycling“ am Markt etabliert: Interseroh verlängert Zertifikate für recyclingfähige Verpackungen

> zum Archiv

Artikel drucken
Passend zum Thema:

Einen Kommentar verfassen

fünf + sechs =

Suchbegriff eingeben und mit Enter bestätigen, um zu suchen.